
Stangerbäder
Stangerbäder entfalten ihre Wirkung durch eine Kombination aus Wärme- und Stromreizen. Der Patient sitzt dabei in einer warmen Wasserwanne und wird während des Bades von konstantem Gleichstrom geflutet. Besonders geeignet ist diese Anwendung bei Spastiken, Lähmungen, Rheuma, Ischiasbeschwerden, Durchblutungsstörungen und Muskelbeschwerden.
Stangerbäder können auch zur Durchführung einer Iontophorese dienen, einem Verfahren, bei dem die Wirkstoffe von Arnzeimitteln über die Haut aufgenommen werden. Dazu werden die Medikamente (in bestimmter Form) dem Badewasser beigemischt; durch den elektrischen Strom gelangen sie durch die Haut in den Köper.